Fünte Entage

Dachboden und Abdeckung

Der Zugang zum Dachboden erfolgte durch eine steile Gesteintreppe, die so gewölbt war, dass der Dachboden und die Abdeckung von der unterstehenden Struktur der Burg isoliert waren.

Dies war ein geschlosser Raum ,in dem ein Holzrahmenbau dominierte,der für den Rundgang benutzt wurde und wo sich die Diensträume bafanden.
Es befanden sich hier ein Klosett und einige, mit Brettern und Mauern aufgebaut, kleine Räume, die als Lager verwendet wurden
In einem Raum, mit großen und starken Riegeln, war das Schießpulver aufbewahrt.
Der Fußboden der ganzen Ebene bestand aus dickem geschmiedetem Kalk, um die Verbreitung von eventuellen Bränden zu vermeiden.
Das Dach bestand aus, mit der Hand zugeschnittenem Tannen- und Lärchenholz.
Die Abdeckung war aus einer Dreischicht - Lärchenschindel Struktur , die auf jungen, senkrecht eingeschnittene Tannenstämmen, festgenagelt war.Es handelte sich um ein kompliziertes Zimmerhandwerk in Bezug auf die große Fläche und Unregelmäßigkeit des Daches. Man vermutet, dass dieses System Ähnlichkeiten mit der Struktur der Dachboden der antiken Gebirgskirchen hatte.
Wenn man die Größe betrachtet, kann man daraus erschließen, dass es sich um eine aus großen Dachträger bestehende Stuktur, die als Stützung für den Abdeckungsrahmenbau dienten, handelte . Um sich eine Idee der Größe des Daches zu machen, muss man berücksichtigen, dass die heutige Glasabdeckung 210qm groß ist und dass die noch fehlende Fläche 95mq mißt.

Die ursprüngliche Abdeckung musste also ungefähr 9,50 Meter hoch sein, wie die süd-östliche Mauerecke, mit einer Gesamthöhe vom Boden bis zum Dach von 55 Metern. Eine Größe und eine Form die natürlich Angst einflößten!
Die heutige Abdeckung aus Eiesen und Glass wurde 1997 aufgebaut.


Quinto-livelloSottotetto e copertura 1
andraz 2 2009Sottotetto e copertura 5


Bemerkung

Das Schloss ist ein Staatsbesitz ( Geschichte und Kunst ).
Die Wiederherstellungskosten wurden komplett durch die Finanzierung des Ministerium für Kulturgüter, gemäß der Anweisungen des Landesdenkmalamtes für Ost – Venetien zwischen 1986 und 2001, gedeckt ( Finanzierung in Höhe von ungefähr € 1.500.000.=)

Zurzeit ist das Schloss der Gemeinde von Livinallongo del Col di Lana genemigt, die sich um die Ausstattung, mit einer Kofinazierung der Europäischen Union, gekümmert hat
(ProjektINTERREG IV – TRANSMUSEUM für einen Betrag in Höhe von € 356.382,35.)

SCHLOSS BUCHENSTEIN
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Località Castello
39030 Livinallongo del Col di Lana
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© Schloss Buchenstein
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